h&p unternehmensgruppe

Endlich der Durchbruch für Auslandsmaßnahmen in Griechenland

Das KJSG stellt deutsche Jugendhilfeträger und Jugendämter seit Inkrafttreten im Juni 2021 vor große Herausforderungen bei der Durchführung von Auslandsmaßnahmen. Gemäß §38 des KJSG dürfen Auslandsmaßnahmen im EU-Ausland nur noch erfolgen, wenn vor der Einreise der jungen Menschen das Konsultationsverfahren durchgeführt und positiv beschieden wurde.

In manchen Ländern stellt dies ein Problem dar, da bisher durch das dortige Landesrecht eine andere Vorgehensweise vorgesehen war.

Umso erfreulicher ist es, dass der langjährigen Kooperationspartnerin von conneXX GmbH mit ihrem Projekt „STEP UP IKE“ in Griechenland nun der Durchbruch gelungen ist. Nach langjährigen Verhandlungen mit den griechischen Behörden, in Griechenland wurden die Anträge auf Durchführung des Konsultationsverfahrens bisher nicht bearbeitet oder abgelehnt, besteht seit Sommer 2022 nun die Gewissheit, dass alle Auflagen der Behörden erfüllt sind.

Nachdem „STEP UP IKE“ bereits Ende letzten Jahres eine offizielle Betriebserlaubnis der griechischen Behörden erhalten hat, waren im weiteren Verlauf noch eine Prüfung und ein Gutachten durch die Sozialbehörde in Alexandroupoli erforderlich, bis dann die gestellten Anträge zur Durchführung des Konsultationsverfahrens bearbeitet und positiv beschieden wurden.

Was sich hier relativ unkompliziert anhört, ist das Ergebnis eines mehrjährigen Verhandelns und einer intensiven Zusammenarbeit mit den griechischen Behörden.

Aber diese Zusammenarbeit und das Warten haben sich schließlich ausgezahlt, das Team von conneXX GmbH freut sich an dieser Stelle sehr, mitteilen zu dürfen, dass alle gestellten Anträge positiv beschieden wurden und auch mit einer zügigen Bearbeitung und positiven Bescheidung von künftigen Anträgen für Betreuungen in der ISE „STEP UP IKE“ gerechnet werden kann, so dass dort auch weitere Aufnahmen, konform zum KJSG, möglich sind.

Aufgrund der intensiven Zusammenarbeit aller Beteiligten kann conneXX GmbH nun auf ein Netzwerk und Expertise bei der Durchführung der Konsultationsverfahren in Griechenland zurückgreifen.

conneXX geht mit – und berät und unterstützt Jugendämter bei Interesse an Auslandmaßnahmen und bei der Beantragung des Konsultationsverfahrens sehr gerne.

Für die weitere Zusammenarbeit mit dem Team der ISE „STEP UP IKE“ blickt conneXX GmbH nun positiv in die Zukunft, was aufgrund der langjährigen, vertrauensvollen und professionellen Zusammenarbeit besonders erfreulich ist.


Erfolgreicher Start des Arbeitskreises FASD bei der conneXX GmbH

Am 26.07.2022 fand unter Teilnahme interessierter Pädagog*innen und Fachberater*innen der erste Arbeitskreis FASD der conneXX GmbH statt. Der AK FASD findet künftig in monatlichem Rhythmus unter der Leitung von Frau Karin von Reventlow, psychologischer Fachdienst bei conneXX GmbH, als Onlineveranstaltung statt.

Ein Großteil der Teilnehmer*innen brachte persönliche Erfahrungen in der Arbeit mit jungen Menschen mit dem Krankheitsbild FASD mit. Die thematische Einführung in das Thema erfolgte durch zwei Dokumentarfilme und anschließender Diskussion.

Das Krankheitsbild FASD ist äußerst komplex und vielschichtig und kann sich im Entwicklungsverlauf der jungen Menschen auch verändernd darstellen. Viele Fachkräfte scheuen die Herausforderung der Betreuung von Kindern mit FASD und sind oft nicht ausreichend darüber informiert, wie weitereichend diese Erkrankung die Alltagsfunktionalität der jungen Menschen einschränken und die Lebensqualität der betreuenden Familien beeinflussen kann. Mit der S3 Leitliniendiagnose (Dr. Landgraf, FASD Kompetenzzentrum München) liegt seit 2012 eine Leitlinie für die Diagnosestellung vor – einzelne diagnostische Kriterien, wie z.B. Alkoholkonsum der Mutter, faziale Auffälligkeiten, Wachstumsstörungen und ZNS Auffälligkeiten können aber Unsicherheiten beinhalten. Bei Verdacht auf FASD ist daher die Vorstellung in einem FASD Fachzentrum zu empfehlen.

In Deutschland kommen mindestens 1% aller Kinder mit FASD auf die Welt – damit ist FASD die häufigste mit Geburt bestehende chronische Krankheit in Deutschland. Dabei ist FASD zu 100% vermeidbar durch Alkoholabstinenz in der Schwangerschaft!

Die Teilnehmer*innen des Arbeitskreises erhielten im Anschluss noch eine Liste mit Ansprechpartner*innen/ und FASD-Kompetenzzentren.

Das nächste Treffen des AK FASD von conneXX GmbH findet im September 2022 statt, die Teilnehmer*innen des Arbeitskreises freuen sich über weitere Anmeldungen, die jederzeit möglich sind.


Jahresveranstaltung conneXX Gesellschaft für Jugendhilfe mbH am 18.05.2022 in Aalen

Am 18.05.2022 fand im Freudenschmaus in Aalen die diesjährige Jahresveranstaltung der conneXX Gesellschaft für Jugendhilfe mbH statt.

Wie bereits in den Jahren zuvor haben zahlreiche Kolleg*innen aus den Betreuungsstellen im In- und Ausland den Weg nach Aalen gefunden.

Nach einem Rückblick auf die vergangene Zeit seit der letzten Jahrestagung von conneXX GmbH und einem Überblick über aktuelle Themen der Jugendhilfe sowie aktuellen Entwicklungen und Perspektiven bei conneXX GmbH erfolgte eine Einführung in das diesjährige Tagungsthema „Partizipation mit Wirkung“, welches zugleich Jahresthema der haug&partner unternehmensgruppe ist, durch Herrn Donarski, Geschäftsführer der conneXX GmbH.

Im Anschluss daran folgten interessante, fachlich fundierte und auch unterhaltsame Beiträge aus dem Team von conneXX GmbH zu Partizipation für Mitarbeitende, Partizipation im Hilfeplanverfahren und Partizipation in ISE-Maßnahmen. Ein informativer Beitrag zum Thema „Partizipation und Selbstwirksamkeit“ wurde darüber hinaus digital zugeschalten und machten die Jahresveranstaltung so zu einem hybriden Event.

Nach der Mittagspause, in der die Teilnehmer*innen durch das Team des „Freudenschmaus“ mit einem hervorragenden Mittagessen bewirtet wurden, folgte der Einstieg in die Gruppenarbeit zu verschiedenen Aspekten von Partizipation in Form eines World-Cafes. Hier gelang ein intensiver Fachdiskurs der Tagungsteilnehmer*innen unter Begleitung der Leitungen AihG und ISE und der Mentor*innen. Dieser fachliche Austausch wird in weiteren Fachrunden im laufenden Jahr seine Fortsetzung finden. Sowohl das Interesse der Teilnehmer*innen als auch die Vielfältigkeit der inhaltlichen Aspekte machen einen vertiefenden kollegialen Austausch notwendig.

Zum Abschluss der Jahresauftaktveranstaltung konnte Herr Donarski ein sehr positives Resümee ziehen. Durch das große Interesse und Engagement der Pädagog*innen und die Intensität der Auseinandersetzung ist eine intensive Auseinandersetzung zu wesentlichen pädagogischen Inhalten und Fragen aus der Praxis, sowie mit theoretischen Erkenntnissen zu Stande gekommen.