Der Lebensweg von Kindern und Jugendlichen in der stationären Jugendhilfe ist nicht selten von mehreren Ortswechseln, Verabschiedungen und (Beziehungs-)Abbrüchen geprägt. Da in wechselnden Settings eine fortlaufende Erinnerungsarbeit häufig nicht stattfindet, können wichtige Basisinformationen des jungen Menschen schnell verloren gehen. Es entstehen Lücken im Wissen über die eigene Biografie des Kindes – ein sicheres Fundament der Erinnerung und Auseinandersetzung mit der eigenen Lebensgeschichte fehlt. Gleichzeitig beeinflusst das Wissen über positive und negative Ereignisse im eigenen Lebensweg das weitere Handeln, Denken und Wahrnehmen eines heranwachsenden jungen Menschen.
Die Biografiearbeit bietet den jungen Menschen die Möglichkeit, den eigenen Lebensweg zu erforschen und Antworten auf Fragen der Identität zu finden. Dies soll die Kinder und Jugendlichen dabei unterstützen, das Bild von sich selbst zu klären und Identität sowie Selbstvertrauen zu erhalten. Ziel ist es, einen erklärbaren Zusammenhang zwischen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft zu schaffen und damit ein stimmiges Selbstbild zu erhalten, mit welchem die jungen Menschen die bestmögliche Grundlage erhalten, um in ein selbstbestimmtes und erfülltes Leben zu starten.
Regionaltreffen der Region Schwaben – Eislaufevent
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Zentrale Wirkfaktoren von Auslandsmaßnahmen in der Jugendhilfe
Die Wirksamkeit von Auslandsmaßnahmen lässt sich nicht monokausal erklären. Entscheidend ist das Zusammenspiel mehrerer Wirkfaktoren, die im Rahmen eines hochintensiven, beziehungsorientierten Hilfeprozesses wirksam werden.
Haltung in Zeiten gesellschaftlicher Spannungen: Ein Beitrag von Senator Rainer Haug im Magazin des Senat der Wirtschaft
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