Eines der Grundprinzipien bei conneXX GmbH ist die Prägnanz in der pädagogischen Haltung.
Diese Prägnanz zeigt sich in einer Haltung, in der Klarheit und Verlässlichkeit im Umgang mit allen am Prozess Beteiligten zum Ausdruck kommt.
Die prägnante Haltung drückt sich durch eine klar und knapp formulierte, fachlich fundierte und werteorientierte Position aus, wie junge Menschen im ihrem Lebens- und Erziehungsraum begleitet, geschützt und beteiligt werden. Sie beschreibt, welche Grundüberzeugungen eine Fachkraft in ihrem pädagogischen Handeln leiten, wie sie sich gegenüber den Jugendlichen, Eltern und Kooperationspartnern positioniert und wie diese Haltung konsequent im Alltag umgesetzt wird.
Eine prägnante Haltung ist handlungsleitend, beziehungsorientiert und an Kindeswohl, Teilhabe und Entwicklung ausgerichtet, ohne die Komplexität biografischer Belastungen oder institutioneller Verantwortung zu vereinfachen.
Merkmale der prägnanten Haltung bei conneXX sind:
- Eine verlässliche Beziehungsgestaltung
Stationäre Jugendhilfe ist Beziehungsarbeit mit professioneller Distanz. Eine prägnante Haltung betont verlässliche, berechenbare und wertschätzende Beziehungen, die Bindungserfahrungen ermöglichen, ohne Abhängigkeit herzustellen. - Partizipation als gelebtes Recht
Jugendliche werden aktiv an Entscheidungen beteiligt, die ihren Alltag, ihre Hilfeperspektiven und ihre Zukunft betreffen. Beteiligung ist kein pädagogischer Bonus, sondern ein gesetzlich verankertes Recht. - Kinderschutz und Lebensweltorientierung im Gleichgewicht
Eine prägnante Haltung anerkennt, dass stationäre Hilfe Schutz, Fürsorge und Freiheiten gleichermaßen verantwortet. Sie reflektiert, wann Struktur notwendig ist und wann Autonomie gefördert werden muss. - Ressourcenorientierung trotz belastender Biografien
Die Haltung erkennt Belastungen und Traumafolgen an, ohne junge Menschen darüber zu definieren. Sie stellt Stärken, Kompetenzen und Zukunftsmöglichkeiten in den Vordergrund, nicht Defizite. - Transparenz und Kooperation mit Familien
Stationäre Hilfen ersetzen keine Familie, sondern unterstützen sie. Eine prägnante Haltung strebt partnerschaftliche Zusammenarbeit an, auch wenn Konflikte bestehen, und arbeitet transparent über Entscheidungen und Ziele.
Eine prägnante Haltung in der stationären Jugendhilfe ist mehr als persönliche Überzeugung: Sie ist ein professionelles Instrument, das Handeln, Orientierung und Werte verbindlich zusammenführt. Sie ermöglicht Fachkräften, klar, konsistent und reflektiert auf die individuellen Bedürfnisse und Rechte junger Menschen einzugehen, während sie gleichzeitig die institutionellen und rechtlichen Rahmenbedingungen berücksichtigt.
Durch prägnante Haltungen werden Verlässlichkeit, Transparenz und Partizipation im Alltag erlebbar, Konflikte handhabbar und die Entwicklung der Jugendlichen gezielt gefördert. Sie stärkt nicht nur die professionelle Identität der Fachkräfte, sondern schafft auch Vertrauen und Sicherheit für die betreuten jungen Menschen.
Kurz gesagt: Eine prägnante Haltung ist das Rückgrat professioneller, wertorientierter und handlungswirksamer Arbeit in der stationären Jugendhilfe.
Jahresabschluss 2025 der haug&partner unternehmensgruppe
Jahresabschluss 2025 der haug&partner unternehmensgruppe
Besuch der WWK-Arena in Augsburg zum Bundesligaspiel FC Augsburg – RB Leipzig
Besuch der WWK-Arena in Augsburg zum Bundesligaspiel FC Augsburg – RB Leipzig
Am 23.09. und 24.09.2025 fand die diesjährige Klausurtagung des Leitungsteams der conneXX Gesellschaft für Jugendhilfe mbH statt.
Die Klausurtagung wurde durch den Geschäftsführer Herrn Donarski und den stellvertretenden Geschäftsführer Herrn Vollmer gestaltet.
Als Auftakt stand am 23.09. ein gemeinsames Abendessen und ein Austausch zu aktuellen Themen auf dem Programm.