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Junge Menschen in Griechenland veranstalten im Rahmen der Bewegung „Fridays for Future“ eine Aufräumaktion

Im Rahmen der Schulausbildung und der allgemeinen Diskussion über Umwelt, ihre Zerstörung und was man dagegen tun könnten, wurde auch in Griechenland mit den jungen Menschen aus dem Reisprojekt Makri schon seit längerem immer wieder diskutiert.

Umweltschutz, Müllvermeidung und Müllentsorgung sind in Griechenland leider immer noch Aspekte, die in der breiten Öffentlichkeit (noch) kaum Beachtung finden.

Tankstellen direkt an der Straße (innerorts), Plastiktüten, der Umgang mit Wasser und Abwasser – dies sind u. a. Themen, bei denen es noch sehr viel Veränderungen bedarf.

Oberhalb des Dorfs Makri, in welchem ein Reiseprojekt von conneXX Gesellschaft für Jugendhilfe mbH seine Basis hat, befindet sich auf einer markanten Anhöhe eine kleine Kapelle.

Von dort hat man eine großartige Sicht, je nach Wetterlage über mehrere Hundert Kilometer bis nach Chalkidike, zur Mönchrepublik Athos und zu vielen Inseln in der Ägäis.

Dieser Aussichtspunkt wird mit allen Besucher*innen des Reiseprojektes besucht, aber auch immer wieder im Rahmen einer kleinen Tour mit den jungen Menschen dort.

Im April besuchte ein ehemaliger Jugendlicher das Reiseprojekt, der in verschiedenen Betreuungen innerhalb der haug&partner unternehmensgruppe Erfahrung gesammelt hat und jetzt volljährig ist. Auch mit diesem jungen Mann wurde der Aussichtspunkt besucht, um Griechenland „von oben“ zu betrachten.

Ihm fiel auf, dass nach dem Winter die Umgebung um die Kapelle in einem völlig vermüllten Zustand war: Baumaterial, Frappé-Becher, Plastik und anderer Unrat wurde dort in erheblicher Menge entsorgt.

Im Rahmen der Diskussion zu Friday for Future kam spontan die Idee auf, dort den Müll zu sammeln und zu entsorgen.

Daher begaben sich am folgenden Samstag unter der „Leitung“ des Besuchers die jungen Menschen und drei Pädagog*innen des Reiseprojektes Makri zur Kapelle, bewaffnet mit Müllsäcken, Zangen und Arbeitshandschuhen.

In praller Frühlingssonne war man mehrere Stunden beschäftigt, in und um die Kapelle den Müll zu entsorgen.

Die gemeinsame Aktion hat, trotz der Anstrengung, viel Spaß gemacht.

Die Menge des gesammelten Mülls war nicht vorhersehbar gewesen, übertraf aber die schlimmsten Befürchtungen!

Zur Anerkennung wurden die Teilnehmer*innen vom zuständigen Mentor zum Essen in Makri eingeladen.

Wir bedanken uns bei unserem Besucher für diese spontane und gelungene Idee.

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Betreuungsart:

stationärambulant


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