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Gemeinsam! Einsam? Angebote in häuslicher Gemeinschaft in Zeiten der Corona-Krise

Mit Beginn des Monats März 2020 war wohl noch nicht absehbar, welche Entwicklung die Corona-Krise nehmen wird. Dass durch das Thema „Corona“ der Alltag derart neu strukturiert wird, hat zu diesem Zeitpunkt noch niemand geahnt.

Mit einiger Sorge wurde in vielen Gesprächen die Situation betrachtet und debattiert, während alle von ständig neuen Nachrichten und Informationen überrollt wurden. Bis schlussendlich Entscheidungen getroffen wurden.

Das Team von conneXX-Gesellschaft für Jugendhilfe mbH war am Anfang dieser Situation in Sorge. Wie wird es den Familien gehen? Wie kann es gelingen den Tag neu zu strukturieren? Wie können die so wichtigen sozialen Kontakte erhalten und gepflegt werden?

Das alles sind Fragen, die die letzten Tage aufgeworfen haben und neben den Herausforderungen auch Effekte hervorgerufen haben, die erst nach und nach in das Bewusstsein vordringen.

Es sind Fragen, die sich auf das Hier und Jetzt fokussieren. Fragen, die es ermöglichen, Antworten zu finden und zu handeln. Während das Prognostizieren nur allzu oft Angst, Unsicherheit und Ohnmacht hervorruft, ist es nun erforderlich verantwortungsvoll zu entscheiden und zu handeln.

Mit den Versuchen in jeder Familie Antworten zu finden, erlebt die conneXX-Gesellschaft für Jugendhilfe mbH eine starke und Mut machende Kreativität der Pädagog*innen und der untergebrachten jungen Menschen. Zum Teil wird mit der Situation spielerisch umgegangen, um in kindgerechtem Umgang zu erklären, was derzeit wichtig ist.

Treffen zwischen Erziehungsstellen, werden kurzerhand auf Telefonate umgestellt und es scheint so, als ob der Austausch dadruch noch intensiver wird. Viele Pädagog*innen berichten, dass Kinder zu Hause intensiver lernen und Lehrer*innen bemüht sind gute Materialien in die Familien zu geben. Auch pädagogische Prozesse beschleunigen sich in dieser Zeit, weil Raum ist und die Beziehung intensiviert wird.

Immer wieder taucht auch die Frage auf, wie es den anderen Pädagog*innen geht, ob alle gesund sind. Man vernetzt sich untereinander, fragt sich, wie man bestimmte Probleme gelöst bekommen hat. Je nachdem wie lange dieser Zustand anhalten wird, wird es sicher noch schwierige Momente geben. Die Energie wird sich verdichten und es wird wahrscheinlicher dabei auch mal an seine Grenzen zu kommen. Dennoch ist überall eine positive Grundstimmung, viel Kreativität, Empathie und das Interesse am anderen spürbar.

Es lässt sich also sagen: Einsam? Gemeinsam! Diese Situation bietet Raum für Entwicklung und es ist sichtbar, dass dieser Raum überall genutzt wird.

Das macht dem Team von conneXX-Gesellschaft für Jugendhilfe mbH und auch den Pädagog*innen Mut, und bringt zurecht auch einen Stolz auf das Geleistete mit sich.

Ein großer Dank der Geschäftsführung von conneXX-Gesellschaft für Jugendhilfe mbH geht an die Pädagog*innen der Betreuungsstellen und die Kolleg*innen aus dem Team für die großartige Leistung in dieser schwierigen Zeit. Ihr aller Einsatz macht Mut und ist ein wahrer Lichtblick!

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Krisenfall:

JaNein

Betreuungsart:

stationärambulant


Empfehlung(en) bisher:

janein

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