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Eine etwas andere Reise oder: das Ziel ist klar, der Weg noch nicht!

Eine besondere Vorgehensweise benötigte der Start der ISE-Maßnahme in Estland: das Ziel war mit Einverständnis aller Beteiligten klar. Eine ISE-Maßnahme in Estland sollte beginnen.

Der junge Mensch war sehr motiviert: er wollte einen neuen Anfang wagen und das Angebot des betreuenden Pädagogen in Estland annehmen. Allerdings gab es hierzu eine nicht unerhebliche Hürde: das Fehlen eines Passes.

Es war nicht nur irgendein Fehlen des Passes- sondern eine fast unüberwindbare Hürde.Genau dies hat bewirkt, dass ein Prozess in Gang kam, der nicht nur für den jungen Menschen sondern auch für den betreuenden Pädagogen und conneXX GmbH als Träger hilfreich und vor allem erfahrungsreich war.

Zunächst hieß es: warten auf den Pass!

Weiterhin hieß es: warten auf den Pass!

Dann hieß es: es ist genug gewartet; Aktivität ist notwendig. Also wurden Vorbereitungen und Überlegungen getroffen im Sinne: der Weg ist Teil des Ziels.

Dann wurde aus der Planung Wirklichkeit: der junge Mensch bestätigte seine Motivation für die ISE-Maßnahme. Er wollte nicht länger warten und ließ sich auf eine Reisemaßnahme ein. Diese war zunächst aus der Not der Situation geboren: eine „Warteschlaufe“ im Hilfeprozess. Und es kam anders: die Erfahrungen, die in der Zeit der „Warteschlaufe“ gemacht wurden zwischen dem jungen Menschen und dem betreuenden Pädagogen, diese Erfahrungen haben nun ein tragfähiges Fundament geschaffen für die ISE-Maßnahme in Estland. Es ist bereits einen vertrauensvolle Basis gewachsen zwischen den beiden. Diese ist entstanden durch die gemeinsamen Tage der Reise, des Wartens, des Planens. Denn dieses vertrauensvolle Band hat unersetzliche Erfahrungen entstehen lassen: die Mimik und Gestik des Anderen sind bereits vertraut; persönliche Interessen und Vorlieben – aber auch Abneigungen oder „Fettnäpfchen“ sind bekannt; es herrscht in Manchem schon unausgesprochenes Verstehen.

Das gegenseitige Vertrautwerden hat stattgefunden in einem „stressfreien Rahmen“- ohne Erwartungen und Leistungsdruck. So konnte conneXX GmbH für den jungen Menschen einen Weg finden und schaffen, bei dem das Ziel zwar eindeutig geklärt war – der Weg dorthin nicht.

Die aktive Beteiligung des jungen Menschen wurde umgesetzt; die „Warteschlaufe“ wurde belebt und als Stütze und Hilfe genutzt werden – und zwar für Alle!

conneXX geht mit …

                           … mit dem jungen Menschen, wohin es sinnvoll und für ihn förderlich ist.

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