h&p unternehmensgruppe

Neues Angebot der conneXX-Jugendhilfe GmbH für Careleaver*innen in Kiel

Der Übergang in das Erwachsenenalter ist für alle jungen Menschen ein Prozess, welcher von Herausforderungen, konkreten Problemen und vielen Emotionen geprägt ist. Ebenso verlangt dieser Prozess Unterstützungsangebote, Orientierung und feste Beziehungen. Eine klassische Familie oder ein Elternteil kann das eigene Kind, wenn es erwachsen wird, auf diesem herausfordernden, manchmal belastenden und mühseligen Weg begleiten, unterstützen und bei Bedarf intervenieren.

Was ist jedoch mit den jungen Erwachsenen, welche nicht die Möglichkeit haben, bei ihren Eltern oder einem Elternteil aufwachsen zu können und in familienunterstützenden Maßnahmen der Kinder- und Jugendhilfe heranwachsen?

Die conneXX Gesellschaft für Jugendhilfe mbH stellt sich diesem aktuellen Handlungsbedarf durch Hilfe- und Unterstützungsmaßnahmen, die auf den jungen Menschen individuell abgestimmt sind.

Ein neues Angebot für Careleaver*innen startet nun in Kiel. In einem Wohnhaus in Kiel-Garden stehen mehrere Ein- und Zweizimmerwohnungen zur Verfügung, in denen junge Erwachsene auf dem Weg in die Selbständigkeit begleitet werden.

Das Angebot ist für junge Menschen, die bereits in anderen Angeboten der haug&partner unternehmensgruppe betreut worden sind und nun verselbständigt werden sollen und für Rückkehrer*innen aus Auslandsmaßnahmen der conneXX GmbH konzipiert. Darüber hinaus stehen für Anfragen von Jugendämtern dort ebenfalls Plätze zur Verfügung.

Die jungen Menschen wohnen allein oder zu zweit in einer Wohnung und werden im Rahmen der §§41, 30 SGB VIII durch Pädagog*innen der conneXX GmbH vor allem in den folgenden Bereichen betreut und unterstützt:

  • bei behördlichen Angelegenheiten: Sicherung des Lebensunterhalts und Aktivierung notwendiger Institutionen wie beispielsweise Berufsschulen, Agentur für Arbeit, Bafög-Amt, Schuldnerberatung oder Jobcenter
  • bei der Finanzplanung, der Geldverwaltung sowie der Schuldentilgung
  • bei der Bewältigung von Entwicklungsproblemen
  • bei der Aktivierung vorhandener Ressourcen und Selbsthilfekompetenzen des jungen Menschen
  • bei der Entwicklung einer schulischen oder beruflichen Perspektive
  • bei der Bearbeitung möglicher Suchtproblematiken
  • bei der Findung und Sicherung von eigenem Wohnraum
  • bei der allgemeinen Lebens- und Haushaltsführung und dem Aufbau einer angemessenen Tagesstruktur

Die Unterstützung wird gemäß dem Bedarf des jungen Menschen eruiert und gestaltet.


Prof. Dr. Dr. Julian Nida-Rümelin am 08.12.2022 zu Gast bei der haug&partner unternehmensgruppe

Die haug&partner unternehmensgruppe freut sich bekannt zu geben, dass Prof. Dr. Dr. Julian Nida-Rümelin am 08.12.2022 mit einem Vortrag zum Thema:  „Ökonomie und Ethik in der Sozialarbeit: philosophische Klärungen“ an der Jahresveranstaltung der Unternehmensgruppe zu Gast sein wird. 

Datum: 08.12.2022 / Uhrzeit: 10:00 – 12:00 / Ort: Ulmer Str. 130, 73431 Aalen

Julian Nida-Rümelin gilt als einer der „renommiertesten Philosophen in Deutschland“ (Handelsblatt vom 30.7.2017), Er ist Lehrstuhlinhaber für Philosophie und politische Theorie an der Ludwig-Maximilians Universität München. Er ist seit 2018 Direktor am Bayerischen Forschungsinstitut für digitale Transformation (bidt).

Für fünf Jahre (1998-2002) wechselte Nida-Rümelin in die Kulturpolitik, zunächst als Kulturreferent der Landeshauptstadt München, dann als Kulturstaatsminister im ersten Kabinett Schröder.

2016 verlieh ihm die bayrische Staatsregierung die Medaille für besondere Verdienste um Bayern in einem Vereinten Europa. Im Jahre 2019 erhielt er den bayrischen Verdienstorden. Seit 2022 ist Julian Nida-Rümelin stellvertretender Vorsitzender des Deutschen Ethikrates.

Sein Buch „Die Optimierungsfalle. Philosophie einer humanen Ökonomie“ hat intensive Debatten  zum Verhältnis von Ökonomie und Ethik ausgelöst. Es beruht auf seinen langjährigen Forschungen zur Theorie praktischer Rationalität an der Nahtstelle zwischen Ökonomie, Spieltheorie und Philosophie.

Letzte Buchpublikationen: „Humanistische Reflexionen“ (Suhrkamp 2016) und „Über Grenzen denken: eine Ethik der Migration“ (edition Körber, 2017). Im Herbst 2018 erschien das Buch „Digitaler Humanismus: Eine Ethik für das Zeitalter der künstlichen Intelligenz“ (Piper Verlag), für das er in Österreich den Bruno-Kreisky-Preis für das beste politische Buch des Jahres erhielt. Im Frühjahr 2020 erschien bei edition Körber „Die gefährdete Rationalität der Demokratie“.

Wir freuen uns über Ihre Anmeldung unter info@albakademie-institut.de.


Bewerbung bei dem German SGD-Award: Ziele für nachhaltige Entwicklung

Die Sustainable Development Goals (kurz SDGs) bekannter und sichtbarer machen: Das ist das Ziel des German SDG Awards, welcher im Jahr 2022 das erste mal in Deutschland vergeben wird. Die vier Kategorien, in denen der German SDG Award vergeben wird, sind:

  • Unternehmen
  • Jugend & Bildung
  • Medien & Journalismus sowie
  • Städte, Gemeinden und Landkreise

Ausgezeichnet werden jene Akteurinnen und Akteure, die vorbildlich zur Bekanntheit und der Erreichung der 17 SDG-Ziele beitragen. Es geht um inspirierende und außergewöhnliche Projekte, Pioniere und Leuchttürme in diesem Segment. Alle Bereiche sind angesprochen: Sowohl wirtschaftliches, wissenschaftliches, politisches und zivilgesellschaftliches, als auch individuelles Engagement.

Was sind die SDGs (Sustainable Development Goals)?

Um global nachhaltige Strukturen zu schaffen, haben sich die Mitgliedstaaten der Vereinten Nationen 17 Ziele bis 2030 gesetzt, die in der Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung festgehalten sind: Die UN-Nachhaltigkeitsziele oder Sustainable Development Goals, kurz SDGs genannt. Diese 17 Ziele sollen bis 2030 von allen Entwicklungs-, Schwellen- und Industriestaaten erreicht werden, sind unteilbar und bedingen einander. Die SDGs richten den Fokus auf besonders benachteiligte und diskriminierte Bevölkerungsgruppen. Hierdurch soll die Welt gerechter, gesünder, friedlicher und sozialer gestaltet werden.

Die haug&partner unternehmensgruppe freut sich bekannt zu geben, dass sie eine Bewerbung zu dem diesjährigen SGD-Award eingereicht hat. Die Tätigkeit der haug&partner unternehmensgruppe verfolgt seit jeher Ziele der Dimensionen „Abbau von Ungleichheiten“, „Keine Armut“,  „Kein Hunger“, „Gesundheit und Wohlergehen“ sowie „Hochwertige Bildung“. Dies liegt ihrem Wertekodex zugrunde. Insofern ist die haug&partner unternehmensgruppe hier kontinuierlich positiv wirksam. Der soziale Hintergrund eines jungen Menschen hat nach wie vor enorme Auswirkungen auf seine Bildungs- und Aufstiegschancen, die mit den Dimensionen Armut, Hunger, Gesundheit und Bildung wiederrum zwangsläufig zusammenhängen. Die haug&partner unternehmensgruppe durchbricht mit ihren individuell gestalteten Hilfen zur Stärkung und Förderung der Selbstwirksamkeit der jungen Menschen den Kreislauf der vererbbaren Ungleichheiten und trägt damit zur Verwirklichung der SDG´s bei.

 


Endlich der Durchbruch für Auslandsmaßnahmen in Griechenland

Das KJSG stellt deutsche Jugendhilfeträger und Jugendämter seit Inkrafttreten im Juni 2021 vor große Herausforderungen bei der Durchführung von Auslandsmaßnahmen. Gemäß §38 des KJSG dürfen Auslandsmaßnahmen im EU-Ausland nur noch erfolgen, wenn vor der Einreise der jungen Menschen das Konsultationsverfahren durchgeführt und positiv beschieden wurde.

In manchen Ländern stellt dies ein Problem dar, da bisher durch das dortige Landesrecht eine andere Vorgehensweise vorgesehen war.

Umso erfreulicher ist es, dass der langjährigen Kooperationspartnerin von conneXX GmbH mit ihrem Projekt „STEP UP IKE“ in Griechenland nun der Durchbruch gelungen ist. Nach langjährigen Verhandlungen mit den griechischen Behörden, in Griechenland wurden die Anträge auf Durchführung des Konsultationsverfahrens bisher nicht bearbeitet oder abgelehnt, besteht seit Sommer 2022 nun die Gewissheit, dass alle Auflagen der Behörden erfüllt sind.

Nachdem „STEP UP IKE“ bereits Ende letzten Jahres eine offizielle Betriebserlaubnis der griechischen Behörden erhalten hat, waren im weiteren Verlauf noch eine Prüfung und ein Gutachten durch die Sozialbehörde in Alexandroupoli erforderlich, bis dann die gestellten Anträge zur Durchführung des Konsultationsverfahrens bearbeitet und positiv beschieden wurden.

Was sich hier relativ unkompliziert anhört, ist das Ergebnis eines mehrjährigen Verhandelns und einer intensiven Zusammenarbeit mit den griechischen Behörden.

Aber diese Zusammenarbeit und das Warten haben sich schließlich ausgezahlt, das Team von conneXX GmbH freut sich an dieser Stelle sehr, mitteilen zu dürfen, dass alle gestellten Anträge positiv beschieden wurden und auch mit einer zügigen Bearbeitung und positiven Bescheidung von künftigen Anträgen für Betreuungen in der ISE „STEP UP IKE“ gerechnet werden kann, so dass dort auch weitere Aufnahmen, konform zum KJSG, möglich sind.

Aufgrund der intensiven Zusammenarbeit aller Beteiligten kann conneXX GmbH nun auf ein Netzwerk und Expertise bei der Durchführung der Konsultationsverfahren in Griechenland zurückgreifen.

conneXX geht mit – und berät und unterstützt Jugendämter bei Interesse an Auslandmaßnahmen und bei der Beantragung des Konsultationsverfahrens sehr gerne.

Für die weitere Zusammenarbeit mit dem Team der ISE „STEP UP IKE“ blickt conneXX GmbH nun positiv in die Zukunft, was aufgrund der langjährigen, vertrauensvollen und professionellen Zusammenarbeit besonders erfreulich ist.


Erfolgreicher Start des Arbeitskreises FASD bei der conneXX GmbH

Am 26.07.2022 fand unter Teilnahme interessierter Pädagog*innen und Fachberater*innen der erste Arbeitskreis FASD der conneXX GmbH statt. Der AK FASD findet künftig in monatlichem Rhythmus unter der Leitung von Frau Karin von Reventlow, psychologischer Fachdienst bei conneXX GmbH, als Onlineveranstaltung statt.

Ein Großteil der Teilnehmer*innen brachte persönliche Erfahrungen in der Arbeit mit jungen Menschen mit dem Krankheitsbild FASD mit. Die thematische Einführung in das Thema erfolgte durch zwei Dokumentarfilme und anschließender Diskussion.

Das Krankheitsbild FASD ist äußerst komplex und vielschichtig und kann sich im Entwicklungsverlauf der jungen Menschen auch verändernd darstellen. Viele Fachkräfte scheuen die Herausforderung der Betreuung von Kindern mit FASD und sind oft nicht ausreichend darüber informiert, wie weitereichend diese Erkrankung die Alltagsfunktionalität der jungen Menschen einschränken und die Lebensqualität der betreuenden Familien beeinflussen kann. Mit der S3 Leitliniendiagnose (Dr. Landgraf, FASD Kompetenzzentrum München) liegt seit 2012 eine Leitlinie für die Diagnosestellung vor – einzelne diagnostische Kriterien, wie z.B. Alkoholkonsum der Mutter, faziale Auffälligkeiten, Wachstumsstörungen und ZNS Auffälligkeiten können aber Unsicherheiten beinhalten. Bei Verdacht auf FASD ist daher die Vorstellung in einem FASD Fachzentrum zu empfehlen.

In Deutschland kommen mindestens 1% aller Kinder mit FASD auf die Welt – damit ist FASD die häufigste mit Geburt bestehende chronische Krankheit in Deutschland. Dabei ist FASD zu 100% vermeidbar durch Alkoholabstinenz in der Schwangerschaft!

Die Teilnehmer*innen des Arbeitskreises erhielten im Anschluss noch eine Liste mit Ansprechpartner*innen/ und FASD-Kompetenzzentren.

Das nächste Treffen des AK FASD von conneXX GmbH findet im September 2022 statt, die Teilnehmer*innen des Arbeitskreises freuen sich über weitere Anmeldungen, die jederzeit möglich sind.


Fortbildung für Leitungsmitarbeiter*innen in der haug&partner unternehmensgruppe

Die haug&partner unternehmensgruppe führt unter Leitung der albakademie regelmäßig Fortbildungen für ihre Mitarbeiter*innen in Leitungspositionen durch. Vergangenen Donnerstag, am 30.06.2022, fand einer der Leitungsfortbildungstage in Aalen statt. Unter dem Thema „Freier Träger – Partner oder Auftragnehmer“ trafen sich die Leitungen AihG, ISE sowie Regionalleitungen aus allen Einzelunternehmen der haug&partner unternehmensgruppe in der Zentrale Aalen zusammen.

Angelehnt an eine Vielzahl an Praxisbeispielen leitete Herr Reinhard Glatzel die Teilnehmer*innen durch den Tag und ging im gegenseitigen Austausch auf die rechtlichen Grundlagen und Rahmenbedingungen des freien Trägers ein. Den theoretischen Input gab es im ersten Teil der Veranstaltung unter anderem zu dem Schwerpunkt „Zusammenarbeit zwischen öffentlicher und freier Jugendhilfe“. Der Nachmittag bot den Teilnehmer*innen die Möglichkeit, persönliche Erfahrungen vor dem Hintergrund des theoretischen Inhaltes zu reflektieren und mit den Kolleg*innen darüber in den Austausch zu gehen.

Für die haug&partner unternehmensgruppe ist es bedeutend, ein verbindliches Fortbildungswesen zu gewährleisten, welches die Einzelgesellschaften durch unternehmensübergreifende Veranstaltungen miteinander verbindet und in den Austausch bringt. Dies schafft Qualitätssicherung und -entwicklung sowie Synergieeffekte, welche in der täglichen Arbeit genutzt werden.


Joshua Haug ab 01. Juli Koordination der haug&partner unternehmensgruppe

Liebe Lesende,

„Wo anders als im Menschen könnte das Menschliche liegen?“ (Watzlawick) – dieser Prämisse hat sich die haug&partner unternehmensgruppe seit jeher verschrieben.

Diesem Anspruch folgend sind in der haug&partner unternehmensgruppe eine Vielfalt an stationären und teilstationären Betreuungsangeboten entstanden, die es Kindern und Jugendlichen ermöglichen, ein sicheres zweites Zuhause zu finden – sofern sie nicht mehr zuhause leben können. Getragen werden diese stationären und teilstationären Betreuungsangebote von verantwortungsbewussten und engagierten Menschen, die den zu betreuenden jungen Menschen jeden Tag aufs Neue die Vielfalt und die Zuversicht in die Zukunft erlebbar machen: junge Menschen mit und ohne Migrationshintergrund – mit und ohne Behinderung – unterschiedlichen Alters und mit verschiedenen sozialen Hintergründen. Sie alle finden in der haug&partner unternehmensgruppe ein hoch qualifiziertes und individuelles Betreuungsangebot. Die Berücksichtigung und Wertschätzung der Persönlichkeit jedes einzelnen jungen Menschen steht im Zentrum des pädagogischen Wirkens und der Realisierung gelingender Hilfeprozesse.  Teilhabe- und Chancengerechtigkeit in allen Lebensbereichen ist das zentrale Ziel, das stets verfolgt wird, um die jungen Menschen zu einem unabhängigen und selbstbestimmten Leben zu führen. Inklusion ist daher eine Selbstverständlichkeit im sozialpädagogischen Ansatz der haug&partner unternehmensgruppe: miteinander leben, lernen, spielen, gemeinsam aufwachsen und den Alltag gleichberechtigt gestalten.

Die haug&partner unternehmensgruppe ermöglicht jungen Menschen soziale Teilhabe und Chancengleichheit durch die gleichberechtigte Gewährleistung gemeinsamer Erziehung, Betreuung und Bildung. Im Jahr 2009 ist in Deutschland die UN-Konvention für die Rechte von Menschen mit Behinderungen in Kraft getreten und hat die Aufgabe bekräftigt, sich auf den Weg zu einem inklusiven Bildungswesen zu machen. Alle jungen Menschen, ob mit oder ohne Behinderung, sollen ihre Potenziale optimal entwickeln können, unabhängig von besonderen Lernbedürfnissen, Geschlecht, sozialen und ökonomischen Voraussetzungen. Dafür brauchen sie individuell passende Unterstützungssysteme. Dieser Anspruch findet nun auch in der neuen Gesetzgebung des KJSG ihre Umsetzung. Die haug&partner unternehmensgruppe verfolgt diesen Ansatz bereits seit ihrer Gründung. Sie kann somit auf langjährige Erfahrungen in diesem Bereich zurückblicken, die durch viele Erfolgsgeschichten geprägt sind. Inklusion hat viele Facetten. Inklusion bedeutet aber vor allem, miteinander zu leben, und durch kreative Lösungen sowie individuelle Anpassungen Inklusion zuzulassen.

haug&partner unternehmensgruppe darf für sich in Anspruch nehmen:  wir haben nicht nur Lust und Mut zur Inklusion – wir leben sie auch: tagtäglich; denn „Wo anders als im Menschen könnte das Menschliche liegen?“ (Watzlawick)

Mit freundlichen Grüßen,

Joshua Haug

Koordination der haug&partner unternehmensgruppe


Fachtag zu Qualifizierung als Fachkraft in der haug&partner unternehmensgruppe

Nach zwei Jahren als Onlinefortbildung hat am 29.06.2022 in der haug&partner unternehmensgruppe nun wieder der Fachtag zur Qualifizierung als Erziehungsstellen-/ Wohngruppenfachkraft bzw. SPSPF- und ISE-Pädagog*in in Präsenz stattgefunden.

Der Fachtag bietet unternehmensgruppen-übergreifend allen neu hinzukommenden Pädagog*innen einen fachlichen Einstieg in die Tätigkeit und die damit verbundenen Anforderungen. Konzipiert ist die Veranstaltung als Hybridfortbildung in zwei Teilen: Teil I des Fachtages ist eine interaktive Onlinepräsentation, welche die Pädagog*innen zu Beginn ihrer Tätigkeit erhalten, um sie dann in fortlaufender Rücksprache mit ihrer zuständigen Regionalleitung/ Mentor*in zu erarbeiten. Inhaltlich arbeitet der Fachtag Teil I die rechtlichen Rahmenbedingungen, die fachlichen Anforderungen an die Pädagog*innen sowie die Anforderungen an den Träger auf.

Darauf aufbauend findet im 6-monatigen Rhythmus der Fachtag  Teil II als Präsenzveranstaltung statt, bei welchem alle neu hinzugekommenen Pädagog*innen miteinander in den Austausch gehen, um sich zu vernetzen, fachlich weiterzuentwickeln und die haug&partner unternehmensgruppe als Ganzes kennenzulernen. Die Gestaltung des Fachtages als Hybridveranstaltung begründet sich einerseits in den wachsenden digitalen Möglichkeiten, welche die haug&partner unternehmensgruppe als lernendes Unternehmen nutzen möchte. Andererseits expandiert die unternehmensgruppe weiter im In- und Ausland: In den letzten Monaten sind unter anderem weitere Stellen in Brandenburg und Italien hinzugekommen. Dieser Expansion und Dezentralität möchte die haug&parter unternehmensgruppe mit der Hybridveranstaltung nachkommen.  Organisiert wird der Fachtag von der albakademie, welche für ihre Schwesterfirmen alle unternehmensgruppenübergreifenden Veranstaltungen gestaltet.

Nach einer Begrüßung durch Frau Lara-Katharina Haug (Geschäftsführung der albakademie) und einem Input zu den Werten und Leitlinien der Trägergruppe von Herrn Joshua Haug (Unternehmensgruppenkoordination) starteten die Teilnehmer*innen in die Methodik des Wold-Cafés. Dieses thematisierte in fünf Zeitblöcken die Themen „Pädagogik und Alltag“, „Krisen und Chancen“, Persönliche Voraussetzungen und fachliche Eignung“, „Öffentlichkeit und Privatsphäre“ sowie „Die eigene Familie und das soziale Umfeld“. Inhaltlich begleitet wurde der Fachtag von den Leitungen AihG und ISE aller Einzelunternehmen der haug&partner unternehmensgruppe.

Zum Abschluss des Fachtages wurde von den Teilnehmer*innen ein sehr positives Resümee gezogen: Die Balance zwischen fachlichem Input und der umfassenden Möglichkeit zum Austausch wurden als bereichernd und wichtig für den Start in die neue Tätigkeit wahrgenommen.


Ende der Tätigkeit als Gesamtleitung von Herrn Rainer Haug und Frau Johanna Klebl-Haug

Die haug&partner unternehmensgruppe gibt das Ende der Tätigkeit des Gesamtleiters Herr Rainer Haug und der stellvertretenden Gesamtleiterin Frau Johanna Klebl-Haug bekannt.

Nach der Gründung der hwp gGmbH im Jahr 2009 – in Folge „haug&partner unternehmensgruppe“ – und der 13-jährigen Führung der Trägergruppe, werden Herr Haug und Frau Klebl-Haug ab dem 01.07.2022 ausschließlich in ihrer Funktion als Gesellschafter*innen der Einzelunternehmen der haug&partner unternehmensgruppe weiter tätig sein und die damit verbundenen Aufgaben wahrnehmen.

Ein Blick in die Zahlen der Unternehmensgruppe zeigt zu welch bedeutenden Trägergruppe die haug&partner unternehmensgruppe in den vergangenen Jahren herangewachsen ist: Seit Gründung wurden in der haug&partner unternehmensgruppe mit ihren aktuell 7 Gesellschaften weit über 1000 junge Menschen in 230 Betreuungsangeboten betreut. Darüber hinaus zeigen die geringen Abbruchszahlen, dass die Unternehmensgruppe nicht nur personell, sondern auch fachlich sehr gut aufgestellt ist und der Blick in die Zukunft äußerst positiv und vielversprechend ist.

Dass sich diese Entwicklung fortsetzt und den betreuten Kindern und Jugendlichen weiterhin ein Platz angeboten wird, an dem sie sich entwickeln können und an welchem sie durch alle Höhen und Tiefen gehen können – dem werden Herr Haug und Frau Johanna Klebl-Haug auch weiter in ihrer gestaltenden und steuernden Funktion als Gesellschafter Rechnung tragen.

Herr Joshua Haug wird zukünftig die Funktion des Koordinators der haug&partner unternehmensgruppe bekleiden und den Anspruch der Unternehmensgruppe, durch das Zusammenwirken aller Gesellschaften Synergieeffekte zu generieren, fördern und weiterentwickeln.

Die gesamte haug&partner unternehmensgruppe dankt Herrn Rainer Haug und Frau Johanna Klebl-Haug herzlich für ihr großes Engagement, welches die haug&partner unternehmensgruppe und ihre Einzelunternehmen zu dem hat werden lassen, was sie heute darstellt.

 


Jahresveranstaltung conneXX Gesellschaft für Jugendhilfe mbH am 18.05.2022 in Aalen

Am 18.05.2022 fand im Freudenschmaus in Aalen die diesjährige Jahresveranstaltung der conneXX Gesellschaft für Jugendhilfe mbH statt.

Wie bereits in den Jahren zuvor haben zahlreiche Kolleg*innen aus den Betreuungsstellen im In- und Ausland den Weg nach Aalen gefunden.

Nach einem Rückblick auf die vergangene Zeit seit der letzten Jahrestagung von conneXX GmbH und einem Überblick über aktuelle Themen der Jugendhilfe sowie aktuellen Entwicklungen und Perspektiven bei conneXX GmbH erfolgte eine Einführung in das diesjährige Tagungsthema „Partizipation mit Wirkung“, welches zugleich Jahresthema der haug&partner unternehmensgruppe ist, durch Herrn Donarski, Geschäftsführer der conneXX GmbH.

Im Anschluss daran folgten interessante, fachlich fundierte und auch unterhaltsame Beiträge aus dem Team von conneXX GmbH zu Partizipation für Mitarbeitende, Partizipation im Hilfeplanverfahren und Partizipation in ISE-Maßnahmen. Ein informativer Beitrag zum Thema „Partizipation und Selbstwirksamkeit“ wurde darüber hinaus digital zugeschalten und machten die Jahresveranstaltung so zu einem hybriden Event.

Nach der Mittagspause, in der die Teilnehmer*innen durch das Team des „Freudenschmaus“ mit einem hervorragenden Mittagessen bewirtet wurden, folgte der Einstieg in die Gruppenarbeit zu verschiedenen Aspekten von Partizipation in Form eines World-Cafes. Hier gelang ein intensiver Fachdiskurs der Tagungsteilnehmer*innen unter Begleitung der Leitungen AihG und ISE und der Mentor*innen. Dieser fachliche Austausch wird in weiteren Fachrunden im laufenden Jahr seine Fortsetzung finden. Sowohl das Interesse der Teilnehmer*innen als auch die Vielfältigkeit der inhaltlichen Aspekte machen einen vertiefenden kollegialen Austausch notwendig.

Zum Abschluss der Jahresauftaktveranstaltung konnte Herr Donarski ein sehr positives Resümee ziehen. Durch das große Interesse und Engagement der Pädagog*innen und die Intensität der Auseinandersetzung ist eine intensive Auseinandersetzung zu wesentlichen pädagogischen Inhalten und Fragen aus der Praxis, sowie mit theoretischen Erkenntnissen zu Stande gekommen.