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Estland … ein Land der vielfältigen Erfahrungen

Estland gehört seit 2016 zu den Ländern, in denen conneXX GmbH Jugendhilfemaßnahmen durchführt. Das Land ist prädestiniert für Reisemaßnahmen sowie für Betreuungsmaßnah-men, die längerfristig andauern können.

Was hat conneXX GmbH davon überzeugt, in Estland den Raum zu finden, in dem junge Menschen für sich wichtige und wesentliche Erfahrungen machen können?

In Estland fühlt sich jeder einreisende Gast willkommen. Die Bevölkerung zeigt sich freundlich, offen, geruhsam. Es ist ein Land zum Wohlfühlen. Estland gehört seit 2004 zu der EU. Es hat eine geringe Bevölkerungsdichte; es leben dort „nur“ 1,3 Millionen Menschen. Traditionen, Sagen, das Leben in und mit der Natur prägen das Leben in Estland: Auf fast der Hälfte des Landes ist Wald zu finden. Die Tierwelt ist sehr vielfältig und beeindruckend: Luchse, Braunbären, Wölfe, Füchse, Hasen und Elche. Gleichzeitig gehört Estland zu den fortschrittlichsten Ländern im Bereich des Internet und IT-Wesen. Die Betreuungsstellen von conneXX GmbH liegen außerhalb von Tallinn, der Hauptstadt von Estland, die sich mit über 430 000 Einwohnern als eine lebendige, moderne Großstadt  zeigt.

In Estland können junge Menschen, die dort aufgenommen werden, im wahrsten Sinne des Wortes, zur Ruhe kommen. Der Alltag in den Betreuungsstellen wird durch die Natur und Witterungsbedingungen dort bestimmt. Die Winter in Estland sind kalt und dunkel. Es gibt viel Schnee, der von Oktober bis März liegen bleiben kann. Die Temperaturen können dabei deutlich in den Minusbereich gehen und manchmal bis auf -30° sinken. Im Winter wird es erst gegen 09:00 Uhr hell und ab 15:00 Uhr schon wieder dunkel. Estland wird nicht weniger von den Sommermonaten geprägt: Die Tage sind im Sommer sehr lange hell. Die Sonne geht bereits um 3.30 Uhr auf und um 23.00 Uhr unter. Da die Natur und vor allem der Gang der Sonne das Leben in Estland stark beeinflusst, wird die Sonnenwende gefeiert. Das Mittsommerfest ist eines der größten Feste im Jahr: vom Abend des 23. Juni an bis hinein in den frühen Morgen des kommenden Tages wird gefeiert, getanzt und gelacht. Dieser Feiertag ist in Estland wichtiger als das Weihnachtsfest.

Junge Menschen, die in Estland ein für sie passendes Setting erhalten, können dort wesentliche neue Erfahrungen sammeln, die geprägt sind vom Fremden des Gastlandes: eine andere Kultur, eine andere Sprache sowie freundliche, offene und gleichsam warmherzige Begegnungen mit den Menschen dort. Die Natur bietet den jungen Menschen einen großen Freiraum, der sie gerade dadurch auch die Erfahrung der eigenen Grenzen spüren lässt. Estland ist nicht nur ein Land der Gegensätze; es ist ein Land der Ergänzungen. Das macht es für Auslandsmaßnahmen für junge Menschen so bedeutend: es ist ein Land, in dem jeder junge Mensch zu sich selbst finden kann.

conneXX geht mit …

… wohin es für junge Menschen förderlich ist: nach Estland!


conneXX geht mit … … auf Reisen

Reisen bedeutet:

Vorfreude – Erwartungen – ein Blick in die Zukunft – Ungewissheit – Träumen – an das Reiseziel denken – Planen – Koffer packen – Tage zählen – …

Reisen bedeutet auch:nicht mehr warten wollen – plötzlich Angst bekommen vor dem neuen Schritt – die Entscheidung rückgängig machen wollen – Abschied nehmen – gleichzeitig traurig und freudig sein – …

 

Reisen bedeutet noch mehr:

den eigenen Mut wagen – stolz sein auf sich selbst – sich innerlich zu spüren – über sich selbst überrascht sein – durchhalten…

 

Reisen bedeutet: sich selbst zu erleben!

 

Das ist es, was Sinn gibt für einen jungen Menschen, der schon Manches erfahren hat und  nicht mehr die sich selbst prophezeiende Dynamik einer Negativspirale stoppen kann: eine Reise antreten und sie bewältigen mit allen Anforderungen an den Reisenden. Und diese sind hoch, denn die emotionale, soziale und auch körperliche Verfassung eines jungen Menschen beeinflussen die Reiseplanung, den Reiseverlauf und vor allem den Blick zurück am Ende der Reise.

 

Wenn einer eine Reise tut, dann kann er was erleben: so wird M. es berichten, wenn er wieder zurück in Deutschland ist. Denn er hat diesen Schritt gewagt: eine Reise nach Spanien, Portugal, Frankreich, … . Bis er zurück ist in Deutschland, dauert  es noch eine Weile. Aber Einiges hat er schon jetzt bewältigt:

–          Er hat sich auf die Reise gefreut und ja zu diesem mutigen Vorhaben gesagt. Dann kamen die Zweifel. Am Größten waren diese beim Abschiednehmen zu Hause von der Mutter, den Geschwistern, von den Freunden.

Es waren traurige Momente mit ein wenig Vorfreude im Bauch.

–          Dann die ersten Reiseaktivitäten: Zugfahren, am Flughafen die abhebenden Flugzeuge beobachten und kurz darauf selbst im Flieger sitzen.

Und wieder die Ambivalenz in sich: Freude auf das, was bereits jetzt Realität ist und gleichzeitig ein banger Blick auf das Kommende, das Unbekannte. Schon  in diesem Moment ist das Traurigsein etwas hinten angestellt, denn die Neugierde siegt.

–          Die Ankunft in einer völlig fremden Umgebung: eine neue Sprache, eine neue Kultur, nichts Bekanntes, … .

In sich selbst hat er wahrgenommen, wie dieses Neue verunsichert. Eine plötzliche Hilflosigkeit ist spürbar. Und zeitgleich sind ganz andere Gefühle wahrnehmbar: in der fremden Umgebung kann man sich nicht satt sehen mit allem Unbekannten, das Überraschungen mit sich bringt. Und das Gefühl nimmt schleichend Raum ein, dass man viel stärker und gleichzeitig viel unsicherer ist, als man sich selbst von zuhause kennt. Stolz wird plötzlich spürbar!

–          Eine erste Ruhephase ist auch bereits bewältigt. Denn vor dem nächsten Reiseschritt heißt es Kräfte sammeln, sich mobilisieren, schlafen, träumen, … .

 

Reisen heißt erkunden, erfahren, erobern. Reisen ist anstrengend, denn es ist eine Zeit der Bewegung. Diese Bewegung lässt Vieles entstehen:

–          Die neue Sprache kommt nicht von alleine – aber sie kommt. Irgendwann kann man ein wenig verstehen im neuen Land und irgendwann rutscht das erste fremdsprachige Wort über die eigenen Lippen.

–          Die neuen Fähigkeiten kommen nicht von alleine – aber sie kommen. Irgendwann traut man sich ins Meer und irgendwann steht man plötzlich auf dem Surfbrett.

Reisen ist anstrengend – aber Reisen macht Mut. So kann sich ein junger Mensch selbst erkunden, erfahren und immer wieder erproben, was es heißt, seinen eigenen Weg zu planen und zu gestalten.

conneXX geht mit …

… auf Reisen.