Erziehungsstelle Meidelstetten „Auf’m Bergle“

 

Die Erziehungsstelle „Auf’m Bergle“ befindet sich in Meidelstetten – einem Ortsteil der Gemeinde Hohenstein im Landkreis Reutlingen.

Wohnraum und Wohnumfeld

Meidelstetten hat ca.650 Einwohner und liegt auf der Schwäbischen Alb. Um den ganzen Ort herum wechseln sich Felder, Wiesen, Weiden und Wälder ab, was zum Wandern, Spazieren gehen und Rad fahren geradezu einlädt.

Die in 13 km entfernte Kreisstadt Reutlingen und den dazwischen liegenden großen Dörfern und Kleinstädten bieten vielseitige Bildung und Fördermöglichkeiten.

Die Erziehungsstelle liegt am Rand von Meidelstetten an einer, nur von Anliegern befahrenen Straße direkt an einer Wendplatte im Neubaugebiet. Das Spielen, Bemalen und Befahren der Straße ist für Kinder gut möglich.

Das Haus wurde 2002 gebaut und hat 320 Quadratmeter Wohnfläche. Hinter dem Haus haben wir eine große Terrasse mit kindgerechtem Garten, der Kinderaugen strahlen lässt. Hier kann man Trampolin springen, Schaukeln, Klettern, Rutschen, Im Sandkasten spielen, springen und toben.

 

Angebot und Pädagogische Zielsetzung

In der Erziehungsstelle „Auf‘m Bergle“ kann ein Kind/Jugendlicher im Alter von 1 bis 17 Jahren aufgenommen werden, das/der aus unterschiedlichen Gründen nicht mehr oder für einen gewissen Zeitraum nicht mehr in der Herkunftsfamilie leben kann.

Durch die Einbindung in das geregelte Familienleben, bei dem ein stets wertschätzender Umgang miteinander selbstverständlich ist, soll sich das betreute Kind angenommen fühlen und seine Teilhabe am gesellschaftlichen Leben ermöglicht werden.

Voraussetzung für die Aufnahme ist die grundsätzliche Bereitschaft, in der Familie leben zu wollen und sich für die dortige Betreuung entschieden zu haben (gemäß Alter und Entwicklungsstand).

Die Leiterin der Erziehungsstelle ist die Jugend,- und Heimerzieherin Andrea Walz, die ihre Ausbildung in Tübingen absolvierte. Sie hat mehrjährige Erfahrung in der Arbeit mit Kindern.

Außerdem leben in der Erziehungsstelle ihr Ehemann und drei eigene Kinder.

Die grundsätzliche Haltung der Betreuungsstelle beruht auf dem christlichen Menschenbild. Daraus resultiert die Würde und die Unverletzlichkeit menschlichen Lebens.

Jedes Kind hat einen freien Willen und die Fähigkeit zur Kommunikation und Interaktion. Das Leben in einer Gemeinschaft, welche das Miteinander in einer Gemeinschaf anerkennt, aber auch für alle Beteiligten einfordert, ist Grundlage einer gesunden Entwicklung.

Den der Betreuungsstelle anvertrauten Kindern wird ein geschützter Rahmen mit konstanten Bezugspersonen zur Verfügung gestellt. Die jungen Menschen erfahren Sicherheit durch feste verlässliche Bezugspersonen.